Bundesnetzagentur schaltet 52.000 Rufnummern ab

30.06.2017
Die Abschaltung von 52.000 Rufnummern hat die Bundesnetzagentur nun wegen irreführender Werbung angeordnet.
Hintergrund: Die betroffenen Unternehmen wollten den Anschein erwecken, als handle es sich um lokal ansässige Dienstleister. Im vorliegenden Fall verfügte eine Entrümpelungsfirma über 5.000 Ortsrufnummern, jedoch nur über einen Betriebssitz. Der ausdrückliche Hinweis auf eine Anrufweiterschaltung zum tatsächlichen Firmensitz erfolgte nicht.

"Verbraucher müssen sich darauf verlassen können, dass eine Telefonnummer im eigenen Vorwahlbereich zu einem Unternehmen vor Ort führt“, erklärte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. "Wir werden auch weiterhin entschieden gegen Unternehmen vorgehen, die Ortsansässigkeit vortäuschen."

In einem ähnlich gelagerten Fall hatte eine Kanalreinigungsfirma 300 Rufnummern, die mittlerweile abgeschaltet wurden.