Funkensonntag 2018

18.02.2018
Der erste Sonntag nach Aschermittwoch wird Funkensonntag genannt. Er ist der erste von sechs Fastensonntagen in der katholischen Kirche. Am Funkensonntag findet die „Fastnacht" ein Ende.
Bild zur Neuigkeit

Der Funken ist meist ein großer Strohhaufen oder kunstvoll aufgeschichteter Holzturm und kann eine Höhe von bis zu 25 Metern erreichen. Obenauf sitzt eine Strohhexe, ein heidnisches Symbol für den kalten Winter, der nun ausgetrieben wird. Nach Einbruch der Abenddämmerung wird das Funkenfeuer entzündet.

Am Samstag vor dem Funkensonntag wird der Funken aufgetürmt. In der Nacht zu Sonntag passt eine Funkenwache auf, damit der Funken nicht vorzeitig von unliebsamen Zeitgenossen aus den Nachbardörfern angezündet wird.

Am Funkensonntag selbst ziehen die Dorfbewohner, Zuschauer und Kinder mit Fackeln oder Lampions bei Einbruch der Dämmerung zum Funkenplatz. Der Zug wird oft von der Dorfkapelle, einem Gesangsverein oder von Fackelschwingern begleitet.